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MEHR WISSEN - MEHR TUN
Verschaff Dir den Energie-Durchblick!

Verständlich dargestellte Vorträge mit übersichtlichen
Info-Grafiken. Vorträge mit Debatten-Potenzial!


Am Mittwoch, den 14.03.2012 um 19:30 Uhr im Gasthof Alpenblick, Weibhausen

Die Inhaltlichen Schwerpunkte der Vorträge im Überblick:

Frau Dr. Birgit Seeholzer, Koordinatorin der Klima- und Energiekonferenz des Landkreises Traunstein; Energiesparen - Energieeffizienz - Erneuerbare Energien; Ziel 2020: 100% Strom aus erneuerbaren Energien für Kommunen, Haushalte u. Betriebe
Der Landkreis Traunstein hat sich bereits 2007 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 sollen 100% des Strombedarfs für Bürger, Kommunen und Betriebe aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die jährliche Energiebilanz des Landkreises zeigt, dass der Landkreis Traunstein hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Dennoch gilt es, über den Sonnenkreis Traunstein mit vielen Aktionspartnern und den Bürgerinnen und Bürgern die Energiewende ernst zu nehmen und einen weiteren Ausbau zu ermöglichen. Wie kann dieses Ziel durch den Ausbau von Wasserkraft, Biomassenutzung, Solar- und Windkraft erreicht werden? Welche Chancen bietet die Geothermie im Landkreis? Welche Anstrengungen sind im Bereich der Energieeinsparung notwendig und möglich? Kann Strom aus erneuerbaren Energien noch effizienter genutzt werden? Welchen Beitrag können Bürger und Gemeinden leisten und wo gibt es die richtigen Informationen? Antworten, Anregungen und Infos hierzu im Vortrag am 14.03.2012.

Herr Georg Huber, Kreisrat und Agenda 21 Referent von Waging am See
Stand und Verlauf des Waginger Energiekonzeptes

Jährlich fließt durch den Zukauf von fossilen Energieträgern viel Geld ins Ausland. Deshalb soll mit dem Energiekonzept 2020 neben dem Klimaschutz auch ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung erreicht werden. Dies kann nur durch ein Zusammenspiel der beiden Komponenten "Energieeinsparung" und "Ausweitung der Erzeugung von regenerativen Energien" erfolgen. Hierfür werden von der Agenda 21 Ideen und Vorschläge erarbeitet, um möglichst viel von der verbrauchten Energie bei gemeindlichen Einrichtungen, Privathaushalten und Betrieben durch eigene Erzeugung abzudecken.

Herr Peter Wolff, Dipl. Wirtschaftsinformatiker (FH)
Das Klima ist in Gefahr, das Ölzeitalter geht zu Ende. Doch was kommt danach? Die Wege einer nachhaltigen Energieversorgung!
Energie - sie ist Motor der Wirtschaft, Basis für unseren Wohlstand und bestimmt unsere Zukunft. Doch die Abhängigkeit von politisch instabilen Regionen, in denen Öl und Gas gefördert werden, wächst ständig. Auch ein erhöhter Kohlendioxidausstoß belastet zunehmend unser Klima. Und wir als Verbraucher erleben teils dramatische Preissteigerungen bei Strom, Benzin und Heizenergie. Ursache ist eine ständig steigende Nachfrage nach fossilen Brennstoffen mit gleichzeitig schrumpfenden Vorräten. Ein Ende des Ölzeitalters zeichnet sich mehr und mehr ab. Aber was kommt danach?
Eine Energiewende für Deutschland wurde bereits von der Politik eingeleitet. Die daraus resultierende Herausforderung für die Energiewirtschaft und die moderne Gesellschaft ist enorm. Wie schaffen wir die Wende hin zu erneuerbaren Energien? Wie sichern wir den Energienachschub, ohne die Umwelt zu gefährden? Einsparung von Energie und Steigerung der Energieeffizienz in Verbindung mit einem zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien sind die entscheidenden Faktoren für die Realisierung dieser anspruchsvollen energie- und klimapolitischen Ziele unseres Landes.


Als Veranstalter tritt neben der ÜW-Wonneberg auch die Global Marshall Plan Initiative auf, welche bestrebt ist, ein verbessertes und verbindliches globales Rahmenwerk für die Weltwirtschaft zu erreichen, um diese mit der Umwelt, der Gesellschaft und der Kultur in Einklang zu bringen. Mehr Informationen hierzu unter: http://www.globalmarshallplan.org